Die perfekte Passform für Ihren Motorradhelm finden
Ein richtig sitzender Motorradhelm ist entscheidend für Sicherheit und Komfort. Ein schlecht sitzender Helm kann bei einem Unfall den Schutz beeinträchtigen und auf langen Fahrten zu Unbehagen führen. Dieser Leitfaden führt Sie durch den Prozess, die ideale Helm-Passform zu finden.
Helmgrößen und -formen verstehen
Helme gibt es in verschiedenen Größen und Formen, um unterschiedlichen Kopfformen gerecht zu werden. Die Kenntnis Ihrer Kopfgröße und -form ist entscheidend für die Auswahl des richtigen Helms.
Messen Sie Ihre Kopfgröße
Verwenden Sie ein flexibles Maßband, um den Umfang Ihres Kopfes zu bestimmen. Legen Sie das Band um Ihren Kopf, etwa einen Zoll über Ihren Augenbrauen und Ohren. Messen Sie in Zentimetern oder Zoll und konsultieren Sie die Größentabelle des Herstellers.
Identifizieren Sie Ihre Kopfform
Kopfformen lassen sich im Allgemeinen in drei Kategorien einteilen:
- Rund: Der Kopf ist in Breite und Länge nahezu gleich.
- Intermediäres Oval: Etwas länger als breit.
- Langes Oval: Deutlich länger als breit.
Sie können Ihre Kopfform oft bestimmen, indem Sie in einen Spiegel schauen oder jemanden bitten, Ihren Kopf von oben zu betrachten.
Helme anprobieren
Sobald Sie Ihre Größe und Form kennen, ist es Zeit, Helme anzuprobieren. Beachten Sie diese Tipps:
- Tragen Sie eine dünne Sturmhaube oder einen Kopfsocken: Dies trägt dazu bei, eine konsistente Passform zu gewährleisten.
- Achten Sie auf einen enganliegenden Sitz: Der Helm sollte sich eng anfühlen, aber nicht unangenehm fest.
- Führen Sie den Abrolltest durch: Versuchen Sie, den Helm bei geschlossenem Kinnriemen von hinten vom Kopf zu rollen. Wenn er leicht abrutscht, ist er zu groß.
- Suchen Sie nach Druckstellen: Achten Sie auf Bereiche, in denen der Helm übermäßig eng sitzt oder Druckstellen erzeugt.
Anpassen Ihres Helms für eine optimale Passform
Viele Helme verfügen über verstellbare Wangenpolster und Innenfutter, um die Passform zu optimieren. So nehmen Sie Anpassungen vor:
Wangenpolster
Wangenpolster sollten festen Kontakt mit Ihren Wangen haben, ohne Unbehagen zu verursachen. Wenn die Wangenpolster zu locker sind, kann der Helm zu stark verrutschen. Wenn sie zu eng sind, können sie Druckstellen verursachen. Einige Hersteller bieten Wangenpolster in verschiedenen Stärken an.
Innenfutter
Innenfutter sorgen für Polsterung und helfen, Schweiß aufzunehmen. Einige Helme haben herausnehmbare und waschbare Innenfutter für zusätzlichen Komfort. Wenn Ihr Helm zu locker sitzt, sollten Sie ein dickeres Innenfutter oder ein Aftermarket-Passform-Kit in Betracht ziehen. Das Sichern Ihres Helms mit einer hochwertigen Sturmhaube, wie sie von OPlace angeboten werden, kann auch den Komfort und die Passform verbessern, indem sie Feuchtigkeit ableitet und eine feste Basis bietet.
Anpassung des Kinnriemens
Der Kinnriemen sollte eng an Ihrem Kinn anliegen, mit nicht mehr als der Breite eines Fingers Platz zwischen dem Riemen und Ihrer Haut. Stellen Sie sicher, dass der Riemen richtig durch die D-Ringe oder einen anderen Verschlussmechanismus geführt wird.
Die Bedeutung der professionellen Anpassung
Suchen Sie, wenn immer möglich, die Hilfe eines professionellen Helmanpassers in einem renommierten Motorradgeschäft. Diese können fachkundige Beratung bieten und Ihnen helfen, den perfekten Helm für Ihre Kopfform und Ihren Fahrstil zu finden.
Überprüfen Sie Ihren Helm regelmäßig
Auch bei einer korrekten Passform sollten Sie Ihren Helm regelmäßig auf Verschleißerscheinungen überprüfen. Ersetzen Sie Ihren Helm alle 3-5 Jahre oder früher, wenn er in einen Unfall verwickelt war.